Sendung #18 (22.03.13)

Stream auf Mixcloud

Tracklist:
01 Kaito – „Everlasting (Remix 2002)“ (Kompakt – KOM 65) (2002)
01.1 M. Drysch – Moderation
02 Simonlebon & Domino – „Second Chance“ (Luv Shack Records – LUV008) (2013)
03 Rickster – „Night Moves“ (Sure Delight/Jack Trax – DEPP 1) (1988/1989)
04 Ejeca & Chamboché – „Keep The Love“ (Delayed Audio – DELAYED 002) (2013)
05 OOFT! – „Make U Mine“ (Instruments Of Rapture – IOR10) (2012)
06 DJ Herb L.F. – „Let Jah Work“ (Draft Recordings – DRAFT 009) (1998)
07 Giovanni Damico – „Anywhere“ (Ragrange Records – RR06) (2013)
08 George Acosta – „Perfek Beet“ (Vibe – VIBE 26) (1994)
09 George FitzGerald – „Child (NY Stomp Remix)“ (Aus Music – AUS1241) (2012)
10 Simonlebon & LeSale – „So Many“ (Luv Shack Records – LUV008) (2013)
10.1 M. Drysch – Moderation
11 Philipp Ort – „Deep Love“ (Pins And Needles – PANV002) (2013)
12 Chris Minus & Mr. V – „The End (Oliver $ Reconstruction)“ (Play It Down – PID019) (2013)
13 Literon & Ovatow – „Permutation One“ (Frantic Flowers – FS011) (2009)
14 Lars Behrenroth – „Ice On The Sun“ (Freerange Records – FR104) (2008)
15 Theophilus London – „Wine & Chocolates (Andhim Remix)“ (Unreleased/Bitclap! – Bitclap 001) (2011/2013)
15.1 M. Drysch – Moderation
16 Crackboy – „Apes“ (I’m A Cliché – CLICHE 043) (2013)
17 Traumatic – „Tribal Symphonie“ (Noom Records – NOOM Y-6) (1994)
17.1 M. Drysch – Moderation

Back in the silver box – pt. 75

New York Deep-Vocal House der besseren Kategorie mit fantastischer Hammond Action von Scott Wozniak. Bei dem Instrument kann ich einfach nicht wiederstehen!

Record Of The Month (Februar, 2013):

Simonlebon – „5 Of A Kind EP“ (Luv Shack Records – LUV008)

Vorweg gesagt, Luv Shack ist für mich schon das beste Label 2012 gewesen und die Wiener Posse um „Head Honcho“ Simonlebon macht genau da weiter, wo sie letztes Jahr aufgehört hat. Wenn nicht gar noch besser. Wo vielen anderen neueren Labels nach einigen Releases die Qualität auszugehen schien, steigern sich die Jungs kontinuierlich obwohl oder vielleicht gerade weil Interessanterweise bis jetzt alle Releases von den gleichen Leuten (LeSale, Lee Stevens, Jakobin, Domino und eben Simonlebon) in unterschiedlichen Zusammensetzungen produziert wurden oder sie sich gegenseitig geremixt haben. Sehr schön ist auch, das zu jedem Song auch immer ein Video auf dem eigenen Youtube-Channel erscheint. Ebenfalls lesens- und hörenswert ist der Blog von Luv Shack Records.

Bei der aktuellen Katalognummer 8 fällt mir immer deutlicher auf, wie sehr doch jeder Einzelne seinen ganz eigenen Stil immer weiter verfeinert hat und Simonlebon als zentrales musikalisches Schaltwerk alle zusammenhält. Das von Jakobin koproduzierte „Can’t Do Without You“ könnte man schon fast als Balearic Nummer bezeichnen, die mit ihren raumfüllenden Chords fast schon ein wenig an jüngere Kraftwerk Produktionen erinnert. Beim nächsten Stück „So Many“ tritt LeSale, der vermutlich unumstrittene musikalische Partyhengst, ordentlich mit aufs Gaspedal und sorgt dafür, das diese Scheibe bei den Deep-House Liebhabern der etwas flotteren Gangart und auch dem einen oder anderen ganz großen der Zunft, wie heute erst im Boilerroom Miami im Rahmen der Red Bull Music Academy von Carl Craig gehört (Edit: Ich hatte beim flüchtigen Hinhören nur die Stimme von Robert Owens gehört und leider nicht erkannt, das C2 die Classic Vocal Version des Originals von Frankie Knuckles und Satoshi Tomiie gespielt hat) eine ganze Weile rotieren wird. Kommen wir nun zu meiner Lieblingsstudiokombination: Simonlebon und Lee Stevens, die vor allem unter dem Projektnamen Burnin Tears, aber auch hier bei „All I Can“ immer wieder eine wunderbare Melange an schönen Vocals, Flächen und Dub Elementen hinbekommen, bei denen man sich einfach nur die nächste Open-Air Party herwünscht. Zum guten Schluß hauen Simonlebon und Domino einen, zum Glück alles andere als aufdringlichen, Edit von Dawn Penn’s „No No No“ raus, der wohl am Besten die Schnittmenge des Soundspektrums von Luv Shack wiedergibt.

Ich für meinen Teil freue mich jedesmal, wenn wieder Musik aus Wien kommt. Nummer 9 soll ja schon in den Startlöchern stehen.

Back in the silver box – pt. 73

Die ultimative Kampfansage aus den Clubs in Chicago. Das Follow-Up Release zu „No Way Back“ ist reinster Acid House mit einer, fast schon melancholisch wirkenden, Aufforderung die Tanzfläche dem Erdboden gleich zu machen.

Back in the silver box – pt. 72

Unser aller Kerri mit seiner unverwechselbaren Handschrift. Zusammen mit dem, inzwischen in Berlin ansässigen, Ibadan Labelboss Jerome Sydenham (Man munkelt er sei wegen steuerlichen Unregelmäßigkeiten aus New York weggezogen) hat er mal wieder einen zeitlosen Deep-House Track vom Stapel gelassen.

Back in the silver box – pt. 71

Eines meiner liebsten Stücke der „Queen of Disco“, die leider vor knapp einem Jahr viel zu früh von uns gegangen ist. Geschrieben wurde das Stück natürlich von ihrem kongenialen Studiopartner Giorgo Moroder.