Back in the silver box – pt. 104

Eine House-Hymne neuerer Bauart, die den Relaunch des legendären Labels Strictly Rhythm musikalisch nicht besser untermalen konnte.

Back in the silver box – pt. 103

Sehr düsteres Techno-Stück von Herrn Geier, aber durch das immerwiederkehrende „My House“, „Ma House“ oder „More House“ Hypnose pur.

Back in the silver box – pt. 102

Carlos Sosa aka DJ Sneak ist so etwas, wie der Grahlshüter der House-Szene und selbsternannter „House Gangster„. Dabei geht er verbal auch keinem Disput mit den Größen der EDM-Szene aus dem Weg, unterstreicht seine Ansichten aber genauso musikalisch. Nach seiner ersten Hochphase mitte der neunziger ging er sein Schaffen kurz etwas gemächlicher an. Aber nur um Energie in sein eigenes Label Magnetic Recordings stecken zu können. Als Donnerschlag kann man dann auch sein Album „Housekeepin'“ sehen, mit dem er Eindrucksvoll den Thron der Houseproduzenten zurückeroberte. „The Gas“ ist ein wenig versteckt auf der B-Seite als letztes Stück. Zuvor geisterte das Stück schon als einseitige Promo und später offiziell auf Curtis A. Jones‘ Label Cajmere Records durch die Tanztempel. Absoluter Killer und trotz der Überhits „Funky Rhythm“ und „Fix My Sink“ mein persönlicher Lieblingstrack auf diesem Album.

Back in the silver box – pt. 101

David Duriez war, zusammen mit Phil Weeks, vielleicht so etwas, wie der Vater des derzeitigen House-Revivals. Während Weeks 2000 das Label „Robsoul Recordings“ gegründet hat, ging Duriez mit seinem Label „Brique Rouge“ an den Start. Beide wollten die, in Frankreich vorherrschenden, Filterorgien ein wenig aus den Angeln heben und bestellten damit das Feld für analoge Produktionen, die 2012 die Musikszene bestimmt haben.

Back in the silver box – pt. 100

Ende der neunziger trat ein wunderbares kleines Houselabel aus Mainz auf die Bildfläche. Gegründet von Frank Lotz alias Korben Dallas, der auch für den Hauptteil des Katalogs verantwortlich ist, stellte sich schnell auch internationale Reputation ein. In diesem Fall über den Neuseeländer Harry The Bastard, der „All This Music“ auf der legendären Compilation-Reihe „Club H“ verewigte. Zeitlose deep-perkussive Houseplatte, die durchaus zu meinen persönlichen Lieblingen gehört und daher angemessen mein kleines Blog-Jubiläum zu vertonen.

Back in the silver box – pt. 97

Luomo ist der Projektname für diskoide Tech House Stücke des Finnen Sasu Ripatti, besser bekannt als Vladislav Delay und Teil des Moritz von Oswald Trios. Mit „Diskonize Me“ knüpfte er nahtlos an das großartige Album „Vocalcity“ an, das 2000 ebenfalls auf Force Tracks erschien. Deepe Arrangements mit melancholisch wirkender Frauenstimme, ähnlich seinem Überhit „Tessio„.

Vinyl Charts: April 2013

01 Digitaria – „Shine (Morgan Geist Remix)“ (Hot Creations – HOTC031)
02 Waze & Odyssey – „Found The Rhythm“ (Madtech Records – KCMT009) -> Listen
03 Patrik Sjeren – „Lowdown“ (Fit – FIT-008) -> Listen
04 Razoof – „Spirituality (Stefan Obermaier Remix)“ (Poets Club – PCR 059) -> Listen
05 Doc Daneeka – „Day By Day“ (2020 Midnight Visions – MVIS234) -> Listen
06 Rafael Kakudo – „Jack Ya“ (Vibe Me Record – VIBE006) -> Listen (Snippet)
07 In Flagranti – „On The Spot“ (Codek Records Europe – CRE.042) -> Listen
08 Zeb – „Flamenco Al Arab (Alternative Dub)“ (Poets Club – PCR 059) -> Listen
09 Todd Terry pres. Sax – „House Is a Feeling“ (Freeze Records – FREEZE1301) -> Listen
10 Michael Jackson – „Black Or White“ (Music On Vinyl – MOVLP072) -> Listen

Back in the silver box – pt. 96

Es ist selten der Fall, daß ich mir ein ganzes Album wegen einem einzigen Stück kaufe. In diesem Fall war es sogar eine dreifach LP Compilation. Denn als diese Scheibe rauskam ging mir der damalige Dubstep Hype ziemlich auf den Sack. Für mich war das nie mehr als kastrierter Drum’n’Bass. Allerdings ist „Unite“ ein solch wunderbar schöner Song, der rhythmisch allerdings eher als 2Step durchgehen wird, daß ich mir diese Platte kaufen mußte!