Back in the silver box – pt. 129

Henrik Schwarz ist ein absoluter Meister im Erschaffen musikalischer Gefühlswelten. Seine absolute Liebe zum Detail in Soundauswahl und Arrangement sind kaum mit anderen Produzenten zu vergleichen. Labelboss Klas „Sasse“ Lindblad hat sich hier eine der größten Perlen der letzten Jahre in sein Studio und in seinen Katalog geholt. danke dafür!

Back in the silver box – pt. 127

Das Mr. „Minimal Nation“ Robert Hood, wie ich auch, einen Faible für Musik aus Wien hat zeigt allein der Katalog seines Labels M-Plant und die Tatsache, das er selber auf dem Wiener Label Cheap veröffentlichte. So verpflichtete er auch die zwei jungen Wiener Michael Peter und Martin Retschitzegger alias Ratio alias Hi-Lo alias Glory B alias The Memory Foundation alias… für M-Plant. Die beiden hatten zwar damals schon ihre beiden Labels Central und Grow! gegründet, waren aber eigentlich noch ziemlich unbeschriebene Blätter, was sich aber definitiv ändern sollte.

Back in the silver box – pt. 126

2002 war Luciano einer unserer Helden der Streetparade in Zürich. Er spielte zusammen mit Ricardo Villalobos Open-Air am Bootshaus neben der Roten Fabrik ein so wunderbares Set und das Ganze auch noch für umme. Inzwischen hat Lucien Nicolet und sein Label Cadenza mit „Vagabundos“ eine eigene Residency im ruhmreichen Club Pacha auf Ibiza. Deserved!

Back in the silver box – pt. 125

Leider hat es Frank Timm bis dato bei dreieinhalb Soundhack Releases belassen. Bei der immensen Qualität mit der der langjährige Hardwax Mitarbeiter seine Samples aus den Vorlagen rausoperiert und sie dann, wie ein Pfund Gehacktes präsentiert, sucht einfach immernoch seinesgleichen. In diesem Fall hat es „It’s a Love Thing“ von den Whispers erwischt. Ob der Song die Operation überlebt hat ist nicht bekannt.

Back in the silver box – pt. 124

Es ist manchmal schon unglaublich, was manche Leute zwingend loswerden müssen. In diesem Fall hab ich diese Funk-Perle völlig deplaziert mit drei Techno-Maxis auf Ebay im Paket für damals schlappe fünf Euro ersteigert. Naja, wahrscheinlich ist die Scheibe dann bei mir tatsächlich besser aufgehoben.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=j8UKb8knm_c&w=420&h=315]

Record Of The Month (April, 2013):

Kraak & Smaak – The Future Is Yours (Jalapeno Records – JAL 150) (Picture Disc)

Wunderschöne Picture-Disc, die zum diesjährigen Record Store Day rauskam von meinen Lieblingsholländern Kraak & Smaak. Irgendwie muß ich sagen ist mir diese Art Popmusik wesentlich genehmer als das, in meinen Ohren, viel zu sehr gehypte Daft Punk Album.

105,5

Back in the silver box – pt. 122

Wunderbar! Mal wieder eine Wieder-/Neuentdeckung in meinem Regal. Irgendwie hatte ich die Platte deswegen wohl vergessen, weil sie stilmäßig eigentlich überhaupt nicht mehr so richtig zu dem passen will, was ich heutzutage so spiele. Da ist es doch manchmal echt gut, daß sich mehrere Tracks auf einer Platte befinden und sich die Reihenfolge der Favoriten sich mit der Zeit auch verändert. So kommt man auch dazu mal wieder etwas progressivere Tracks aus England einzupacken, von denen Jamie Anderson ende der neunziger nicht zu knapp in ziemlich hoher Qualität vor allem auf seinem eigenen Label Artform rausgehauen hat. Das Tempo seiner Musik ist seitdem zwar genauso, wie die Menge seines Outputs, etwas gedrosselter dafür die Qualität mindestens gleichgeblieben. Auch seine Vorliebe für hintergründig tragende Chords ist wohl ungebrochen, wie letzte Woche bei seinem aktuellsten Release wieder zu hören war.

Back in the silver box – pt. 121

Ein unglaublich tiefgehender Song, den LoSoul aus der Kollaboration zwischen dem Berliner Finnen türkischer Herkunft, Can „Kahn“ Oral, und der Sängering des Twin Peaks Titelsongs, Julee Cruise, herausgeschnitzt hat. Mir hats damals ziemlich das Blech weggeschlagen, als ich den Song zum ersten Mal, gespielt von Ricardo Villalobos während eines back to back Sets mit Richie Hawtin im Würzburger „Airport“, gehört hab. Es gibt nicht viele Momente an die man sich Jahre später noch haargenau erinnern kann. Aber wenn, dann meistens wegen eines bestimmten Songs. Das ist für mich so einer!